Vita


1972 Geboren in Mainz


1993/94 Kunstschule Villa Wieser, Herxheim


1996 DAAD-Reisestipendium Israel


1998 Studium an Parsons The New School of Art, Media, and Technology, New York City


1994–2000 Studium Kommunikationsdesign, Hochschule RheinMain, Abschluss: Diplom


2020 Arbeitsstipendium Hessische Kulturstiftung


2021 Arbeitsstipendium Hessische Kulturstiftung


Lebt und arbeitet in Wiesbaden

 

Ausstellungen


1995 Offene Ateliers, Germersheim (GA)


1996 »31×4«, Kloster Eberbach, Rheingau (GA)


1997 »Negev«, Naturhistorisches Museum Mainz (GA)


1998 »Art without Borders«, Ward-Nasse Gallery, New York City (GA)


2001 Galerie Kleines Haus, Staatstheater Mainz


2002 Galerie Joy, Zürich (GA)


2006 »Urbane Strukturen«, Galerie unterm Maulbeerbaum, Badenheim


2013 »Reisetagebuch« Schnittpunkt Wiesbaden


2013 »Bad Kreuznach kreativ« Kurhaus Bad Kreuznach (GA)


2014 »Fließende Städte« Rudersport, Wiesbaden


2016 »Frankfurt Madrid Berlin Paris« Schnittpunkt Wiesbaden


2018 »NaturPur? Landschaftsmalerei heute« Galerie Kunst-Schaefer Wiesbaden (GA)


2018 »Städte und Landschaften« QAware GmbH Mainz


2018 »Unfolding Coleoptera« Wakker am Wallufer Platz, Wiesbaden


2019 »Unfolding Coleoptera« HSGalerie, Wiesbaden


2019 ARTe Wiesbaden, RheinMain CongressCenter (GA)


2020 Antik & Ambiente/Galerie Kerstan (GA)


2020 ARTe Sindelfingen/Galerie Kerstan (GA)


2020 Mindestabstand-Kunstmarkt, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden (GA)


2020 ARTe Wiesbaden, RheinMain CongressCenter (GA)


2021 ARTe Wiesbaden, RheinMain CongressCenter (GA)


2021 »Street Life: Urban Mobility«, Galerie Kunst-Schaefer, Wiesbaden (GA)


2022 »Splish Splash: Eine Ausstellung zum Jahr des Wassers«, Galerie Kunst-Schaefer, Wiesbaden (GA)


2022 kurze Nacht der Galerien + Museen @ Galerie Kunst-Schaefer, Wiesbaden (GA)


2022 »Portraits«, HSGalerie, Wiesbaden (GA)


2023 »Metropolen«, HSGalerie, Wiesbaden


2023 »Metropolen«, ARNO1, Wiesbaden


(GA = Gruppenausstellung)

Portfolio

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TEXTE / TEXTS

Reisetagebuch:
Städte und Landschaften

Die Serie Reisetagebuch: Städte und Landschaften variiert Motive und Blickwinkel verschiedener Genres und Sachgebiete. Perspektiven, wie sie aus Architekturmalerei sowie der Veduten*– und Landschaftsmalerei bekannt sind, finden als Vorlagen ebenso Verwendung wie digitale Satelliten- und Luftaufnahmen. Durch expressive Farbgebung, pastose Maltechnik und Variationen im Duktus entstehen daraus eigenständige Kompositionen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.

Der Anspruch einer möglichst detailgetreuen Wiedergabe der Vorlagen oder die Reproduktion eines fotografischen Bildes wird aufgegeben. Der dicke Auftrag der Ölfarben erzeugt stattdessen mitunter eine fast schon skulpturale Oberfläche der Bilder. Je näher der Betrachter der Leinwand kommt, desto stärker wird der Effekt der Auflösung des Motivs: Die abstrakte Komposition der Muster und Oberflächen wird zum ästhetisch dominierenden Faktor.

Ein Großteil der Vorlagen sind auf Reisen entstandene Fotografien, deren Motive im Hinblick auf die späteren Gemälde aufgenommen wurden. Aber auch Fundstücke aus dem Internet in Form von Luftaufnahmen durch Drohnen oder Hubschrauber werden verwendet. Die ständige digitale Verfügbarkeit von Bildern und Informationen im Internet wird produktiv genutzt und als Erweiterung des künstlerischen Handlungsrahmens begriffen. Im digitalen Zeitalter kann der Künstler, aber er muss nicht in persona die Orte aufsuchen, die ihn zu seiner Arbeit inspirieren. Zudem werden die Vorlagen frei interpretiert: sie werden nach Bedarf zugeschnitten und mit dem Computer weiterbearbeitet.

So wie die reale Stadt in den Hintergrund tritt, werden Ursprung und Urheber der Vorlage zweitrangig. Das technische Abbild ordnet sich einer expressiven Malerei unter. Städte und Landschaften werden neu erfahrbar, nicht als Zentren der Betriebsamkeit oder reale Erfahrungsorte, sondern als Form- und Kompositionsgeber. Sie werden von einem distanzierten Blick erfasst, der neuen Raum für Interpretation und Vorstellung schafft.

Text: Frank Zimmermann


* Vedute (von italienisch veduta: Ansicht/Aussicht): Realistisches Panoramagemälde einer Stadt oder Landschaft. Höhepunkt der Vedutenmalerei war das 17./18. Jahrhundert.

Travel Journal:
Cities and Landscapes

The Travel Journal: Cities and Landscapes series mixes motifs and perspectives from diverse genres and fields. Inspiration comes from architectural, veduta* and landscape painting, and from digital satellite and aerial photographs. The expressive use of colour and impasto technique, combined with variations in style and brush strokes, create distinct compositions that blend the figurative and the abstract.

There is no attempt to replicate an original subject or to reproduce a photographic image down to the finest detail. The thickly applied oil paint creates an almost sculptural surface. The closer the observer comes to the canvas, the stronger the effect: the figurative motif dissolves, as the abstract composition of patterns and surface textures becomes the aesthetically dominant factor.

In many cases, ideas are drawn from photographs taken during the artist’s travels with future paintings in mind. Images found on the Internet, such as aerial scenes captured by drone or helicopter, are also influential. The pictures and information readily available online are harnessed as a resource, augmenting and enhancing the painter’s personal experiences. In this digital age, it is possible, but no longer necessary, to physically visit the place he is depicting. Moreover, the artist is empowered to freely interpret the reference material – to crop, where needed, and edit them with the aid of a computer.

In the artwork, the real-world city is abstracted; it becomes, like the source and originator of the reference material, a secondary element. The figurative subject takes a subordinate role to an expressive painting. Cities and landscapes are experienced anew – not as hubs of activity or tangible places, but as drivers of form and composition. The scenes are captured with a detached view, creating new space for interpretation and imagination.

German text: Frank Zimmermann


* Veduta (Italian for “view”): a realistic painting of a panoramic scene of a city or landscape. The 17th/18th centuries were the golden age of veduta painting.

Portraits of the New Nuclear Family

Die Schnittstelle zwischen Realität, Fiktion und Simulation verschwimmt zunehmend in fotorealistischen Computerspielen. Oliver Weiller erkundet in diesem Kontext nicht nur kreative Möglichkeiten durch herkömmliche Techniken, sondern integriert ebenso fortschrittliche KI-Software, um die Grenzen des Machbaren weiter auszuloten. Diese künstlerische Herangehensweise ermöglicht es ihm, die Verschmelzung von virtuellen Realitäten und künstlicher Intelligenz zu nutzen und damit neue, faszinierende Dimensionen in seinen Werken zu erschaffen. Der Einsatz von hochentwickelter Software eröffnet ein breiteres Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten und stellt eine innovative Verbindung zwischen traditioneller Kunst und moderner Technologie dar.

Ein Teil der Serie Portraits of the New Nuclear Family verleiht fiktionalen Charakteren aus der Welt von Cyberpunk 2077 den Status weltlicher Ikonen. Die innerhalb der virtuellen Welt meist unberechenbar agierenden Figuren scheinen hier geduldig zu posieren, um sich porträtieren zu lassen. Durch ihre Transformation auf die Leinwand reihen sie sich mühelos in die Reihe säkularer Porträts von Albrecht Dürer bis Andy Warhol ein. Was werden / würden die Dargestellten zu ihrer künstlerischen Würdigung sagen? Oder mit Philip K. Dick gefragt: Do Androids Dream of a Place in the National Portrait Gallery?

Portraits of the New Nuclear Family

The interface between reality, fiction, and simulation is increasingly blurred in photorealistic computer games. Oliver Weiller explores not only creative possibilities through conventional techniques but also integrates advanced AI software to further push the boundaries of what is achievable. This artistic approach allows him to harness the merging of virtual realities and artificial intelligence, creating new and captivating dimensions in his works. The use of sophisticated software opens up a broader spectrum of expressive possibilities and establishes an innovative connection between traditional art and modern technology.

Parts of the series «Portraits of the New Nuclear Family» give fictional characters from the world of Cyberpunk 2077 the status of worldly icons. Here, the characters, who usually act unpredictably within the virtual world, seem to be patiently posing to be portrayed. Through their transformation onto canvas, they effortlessly join the ranks of secular portraits from Albrecht Dürer to Andy Warhol. What will / would the sitters say to their artistic appreciation? Or, in the words of Philip K. Dick: Do Androids Dream of a Place in the National Portrait Gallery?

Materialbilder

Während in der Acryl- und Ölmalerei die Aufgabe von Farbe und Malgrund vorrangig darin besteht, die visuelle Information zu vermitteln, wird diese Rollenverteilung in der Serie Material in Frage gestellt. Hier werden die Farbträger Paraffin, Eisenoxid und Kupfer selbst zu ästhetischen Faktoren, deren spezifische Materialeigenschaftenden Charakter der Werke mitbestimmen. Aus den formalen Möglichkeiten, die das eingesetzte Material potenziell zur Verfügung stellt, wird wiederum die genuin malerische – die Form des rechteckigen Bildformates mit ebener Bildoberfläche gewählt. Damit wird die spezifische Wirkung dieser, in der Regel industriell genutzten Stoffe, mit abstrakten visuellen Aussagen verknüpft. Es entstehen hybride Objekte, die sich konsequent einer Klassifikation entziehen.

Material Paintings

In acrylic and oil artworks, the primary purpose of the paint and surface is to convey visual information. In the Material series, this role is questioned. Colour is supplied by paraffin, iron oxide and copper; the materials themselves become aesthetic factors, with their specific properties helping to shape the character of the artworks. And while these materials open up possibilities in terms of form, the chosen format is a familiar and painterly one: a rectangular shape with a flat surface. This approach marries the effects of these materials, traditionally associated with industry, with abstract visual statements. The resulting artworks are hybrid objects that elude classification.

Unfolding Coleoptera

Die Serie Unfolding Coleoptera von Oliver Weiller zeigt monochrome Aufnahmen einzelner Käfer vor schwarzem Hintergrund. Der Titel bezieht sich auf den Entstehungs-Prozess der Bilder: Die Tiere werden zunächst präpariert, wobei die Flügel vollständig ausgebreitet werden. Dieses Entfalten (unfolding) ist ein zeitaufwändiger Prozess, der Geduld und Fingerspitzengefühl verlangt. Coleoptera ist der wissenschaftliche Name der Käfer in der Biosystematik.1 Die ledrig erscheinende Struktur der Deckflügel verlieh der Ordnung ihren Namen: Coleoptera (κολεόπτερα) = Lederhüllenflügler.

Photo of drying insect specimen.

Zu sehen ist die vollständige Imago der Tiere – das ausgebildete Insekt im letzten Lebensstadium. Die Darstellungen erinnern zunächst an Zeichnungen zoologischer Werke sowie an das Werk von Karl Blossfeldt2, einen Pionier der künstlerischen Naturfotografie. Gleichzeitig greifen Hintergrund und Beleuchtung der Aufnahmen die Ästhetik professioneller Produktfotografien auf. Auffällig sind die ausgebreiteten Flügel – die filigrane und fast transparente Struktur der größeren Flügelpaare steht im Gegensatz zur oft martialisch anmutenden Morphologie der Käfer.

Weillers Suche nach den Käfern folgt bewusst keinem festen Muster: Einige Exemplare wurden zufällig gefunden, andere auf Insektenbörsen oder von Züchtern erworben. Zeitaufwändig ist der Aufnahmeprozess, der den Bildern zugrunde liegt. Durch die geringe Tiefenschärfe von Makroobjektiven müssen zunächst viele Einzelbilder aufgenommen werden – zum Teil einige hundert. Sie werden schließlich mit Bildbearbeitungsprogrammen wieder zu einem einzigen, extrem detailreichen Bild zusammengefügt. Zudem werden alle natürlichen Farben in Schwarz-Weiss-Töne umgewandelt. Durch gezielte Variationen der Helligkeit ergeben sich in dieser Arbeitsphase mitunter überraschende Möglichkeiten, Details des Körperbaus hervorzuheben.

Die Aufnahmen zeigen die Morphologie der Tiere bis ins kleinste Detail. Indem die Abbildungen auf die Wiedergabe der natürlichen Farben der Käfer verzichten, wird der Körperbau der Tiere nochmals betont. Er lässt erahnen, welch komplexen Umweltbedingungen und differenziertem Selektionsdruck die Tiere ausgesetzt sind. Tatsächlich ist es den Käfern wie kaum einer anderen Tierart gelungen, nahezu alle Lebensräume der Erde erfolgreich zu besiedeln. Die Evolution hat hier in Jahrmillionen  – weitgehend unabhängig von menschlichen Einflüssen – ein riesiges Arsenal an hoch spezialisierten Lebewesen entwickelt, das sich insbesondere durch seine Anpassungsfähigkeit auszeichnet. Das Aussterben tausender Arten im Verlauf der Zeit ist dabei ein normaler Bestandteil der Evolution, der allerdings zusehends  durch Maßnahmen des Menschen beeinflusst wird. Überraschend bleibt ein allgemeines Phänomen, das in der Serie Unfolding Coleoptera hervortritt: dass die Natur, auch in abgelegensten Lebensbereichen, immer wieder Formen und Symmetrien hervorbringt, die für das menschliche Auge ästhetisch faszinierend sind.

Text: Frank Zimmermann

 


1 Die Ordnung der Käfer (Coleoptera) ist die umfangreichste Tiergruppe der Welt. Sie umfasst in der Systematik der Lebewesen über 350.000 beschriebene Arten – Schätzungen gehen jedoch von weitaus mehr existierenden Käfer-Arten aus. Ihre Größe reicht von wenigen Millimetern bis zu faustgroßen Exemplaren wie dem Herkuleskäfer. Leben und Verhalten der Tiere sind längst nicht vollständig erforscht. Jedes Jahr werden zudem hunderte neue Arten entdeckt. Die Lebensdauer der Tiere beträgt im letzten Stadium ihrer Metamorphose oft nur wenige Wochen.

2 Karl Blossfeldt (1865-1932) gilt als Vertreter der neuen Sachlichkeit in der Fotografie. Sein Bücher: »Urformen der Kunst« (1928) und »Wundergarten der Natur« (1932) waren große Erfolge und machten Blossfeldt international bekannt. Blossfeldts Anliegen war es, insbesondere den künstlerisch-architektonischen Charakter der Natur zu verdeutlichen und ihre herausragende Bedeutung für Technik und Kultur hervorzuheben.

Unfolding Coleoptera

Oliver Weiller’s Unfolding Coleoptera series comprises monochrome images of individual beetles against a black background. The title refers to the process behind the images: the insects are first prepared, i.e. positioned with their wings fully extended. This unfolding is a time-intensive process that requires patience and care. Coleoptera is the scientific name1 for the order of insects comprising beetles. Their hard, leathery forewings, called elytra, lend the order its name:  Coleoptera (κολεόπτερα), combining the Greek words for sheath and wings.

Photo of drying insect specimen.

Each image shows the entire insect – the mature specimen in its final life stage. They are reminiscent of zoological drawings, and of the works of Karl Blossfeldt2, a pioneer in artistic nature photography. At the same time, the backgrounds and lighting recall the aesthetics of professional product photography. The beetles’ outstretched wings catch the eye – the delicate, nearly transparent structure of the longer pair of hind wings contrasts with the beetles’ robust, often martial morphology.

Weiller consciously avoided a predefined procedure when selecting the beetles. A few specimens were found through serendipity; others through insect trading exchanges and breeders. The process of taking the images in the Unfolding Coleoptera series is time-intensive. Macro lenses have a very narrow depth of field, meaning it is necessary to take as many individual pictures as possible – in some cases, hundreds. These are subsequently edited with image-processing software to create a single, extremely detail-rich picture. In addition, the beetles’ natural hues are transformed into grayscale tones. Carefully chosen variations in brightness create unexpected opportunities to emphasise details in the beetles’ body structure.

The photographs show the animals’ morphology in stunning detail. The absence of the beetles’ natural colouration emphasises their physical forms. They hint at the complex environmental conditions and selection pressures the beetles have faced. And beetles have proven a unique success, colonising nearly all habitats on Earth. Over millions of years, evolution has produced – largely independent of human influence – a vast array of highly specialised organisms, characterised in particular by their adaptability. And while the extinction of thousands of species over time is a normal part of evolution, this rate is increasingly affected by human activity.

What remains astonishing, time and again, is a general phenomenon – one that is evidenced in the Unfolding Coleoptera series. Nature, even in the most remote environments, repeatedly produces forms and symmetries that are aesthetically fascinating to the human eye.

German text: Frank Zimmermann

 


1 The order comprising beetles (Coleoptera) is the largest in the world. This taxon includes over 350,000 described species – and it is estimated there are many more. Beetles vary in length from a few millimetres to fist-sized specimens such as the Hercules beetle. The lifecycle and behaviour of these animals remain poorly understood.  Each year, hundreds of new species are discovered. Many of these insects only live for a few weeks in their final stage of metamorphosis.

2 Karl Blossfeldt (1865-1932) is considered part of the «Neue Sachlichkeit» (New Objectivity) movement in photography. His books: “Urformen der Kunst” (Art Forms in Nature; 1928) and “Wundergarten der Natur” (1932) were major successes, bringing Blossfeldt international acclaim. In particular, he aimed to reveal the artistic-architectural character of nature – underscoring its extraordinary relevance for technology and culture.

Artikel im Sensor Magazin Juli/August 2019

ARTe_Artikel_Art_Profil

Art Profil – Magazin für Kunst, Heft 134/2019, Seite 54


Katalog Sammlung Auernheimer 2022
Katalog Sammlung Auernheimer 2022 Innenseite

»Kunst unterm Maulbeerbaum« Die Sammlung Auernheimer. Seite 61, 100, 189